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Das geheime 3D – Portrait

Heute möchte ich den wohl wichtigsten Mitarbeiter meiner Firma vorstellen. Bisher war seine Existenz eines der bestgehüteten Betriebsgeheimnisse – man könnte ihn fast als Schwarzarbeiter bezeichnen. Kein externer Besucher bekam ihn je zu Gesicht. Er verschwindet sofort in eine dunkle Ecke. Sein Metier sind die Farben – weshalb der Begriff “Schwarzarbeiter” ihm absolut nicht gerecht wird. Er spiegelt die Ränder an die Motive unserer Kunden. Dann druckt er die Bilder auf Leinwand und spannt die Leinwanddrucke auf die passenden Keilrahmen. Er ist nahezu unendlich belastbar und arbeitet unheimlich korrekt. Der kleinste Leinwanddruck, den er hergestellt hat, war 18×18cm. Das größte Leinwandbild, an dem er beteiligt war, misst 5,00×2,40m. Trotzdem ist er bescheiden geblieben, braucht weder Kranken- noch Rentenversicherung und möchte auch kein Gehalt. Er interessiert sich sehr für Kunst und liebt Bücher. Er surft gerne im Internet und ist unheimlich wissbegierig.

Er arbeitet vornehmlich im Dunkeln, weswegen es auch sehr schwer (genau genommen unmöglich) ist, ihn zu fotografieren.  Deshalb habe ich ganz heimlich ein 3D-Modell von Ihm erstellt:

Jahrelange Entwicklung stecken in diesem kleinen Freund. Seine Oberfläche ist ein nanotechnologisches Meisterwerk, er benötigt quasi keine Reinigung. Sein Innenleben, die Mechanik und Elektronik ist seiner Zeit weit voraus, weshalb er auch ein so gehütetes Geheimnis ist.

Er liebt die Geschichte von Pinocchio und wäre auch gern der Held in einem Kinderbuch. Doch bis es soweit ist, stellt er fleißig Leinwanddrucke her und ist beglückt an den Gedanken, wieviel Freude “seine” Leinwandbilder schenken.

;-)

Colorkey – Portrait

Colorkey - PortraitHeute möchte ich eine weitere Variante meines Bewerbungsfotos zeigen – diesmal als ein so genanntes Colorkey. Als Colorkey werden schwarzweiß Fotos bezeichnet, die ein farbiges Element haben. So kann man recht effektvoll einzelne Bildausschnitte betonen.

Ich habe meinen normalerweise farbigen Portraitfoto ganz einfach die Farbe entzogen und auf dem so entstandenen Schwarzweißfoto dann eine Kopie der farbigen Krawatte eingefügt. Fertig ist das Colorkey.

Für die Krawatte habe ich mich aus zwei Gründen entschieden.
Erstens: Ich bin normalerweise kein Schlipsträger, die Anlässe zu denen ich mir ein solches Schmuckstück umbinde, können pro Jahr an einer Hand abgezählt werden. Also wenn ich schon einmal Krawatte trage, dann soll diese auch auffallen.
Zweitens: Meine graugrünen Augen hätten keinen so kontrastreichen Farbtupfer ergeben.

Wer weitere Fotos dieser Art sehen möchte, kann gerne diesem Link folgen: Colorkey.